Haut & Haare › Haarpflege · 7 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 2. Oktober 2026

Schon wieder so viele Haare im Abfluss? Warum dein Haar nach jeder Dusche strohiger wird – und was passiert, wenn du nur den Duschkopf tauschst

Du hast schon alles probiert: teures Shampoo, Kuren, Öle, seltener waschen. Wir gehen eine ganz normale Haarwäsche mit dir durch, Schritt für Schritt. Und danach die Wochen, in denen sich etwas ändert – mit einem Moment, mit dem du nicht rechnest.

Schon wieder so viele Haare im Abfluss? Warum dein Haar nach jeder Dusche strohiger wird – und was passiert, wenn du nur den Duschkopf tauschst
Haare gewaschen, Kur drin gelassen, alles richtig gemacht – und trotzdem das.
Von Julia Brandt, Redaktion Gesundheit & Pflege
HealthCheck

Du kennst den Moment. Haare gewaschen, Spülung rein, ausgespült. Alles richtig gemacht. Und dann schaust du auf den Abfluss.

Ein Knäuel Haare. Schon wieder.

Dann föhnst du – und deine Haare fühlen sich an wie Stroh. Oben Frizz, unten trockene Spitzen, kein Glanz, egal wie viel Pflege du nimmst.

Was dir niemand sagt: Es liegt wahrscheinlich nicht an deinem Shampoo und schon gar nicht an dir. Es liegt am Wasser, mit dem du deine Haare jeden Tag ausspülst. Und das kannst du in zwei Minuten ändern.

Warum das passiert

Dein Leitungswasser ist sauberes Trinkwasser – aber für deine Haare ist es nicht gemacht. In vielen Regionen ist es hart: In Berlin hat es mindestens 14 °dH, in München im Schnitt 15,8 °dH. Beides gilt offiziell als „hart“. Dazu kommen Metalle wie Kupfer aus den Leitungen – und in manchen Regionen Chlor.

Und das bleibt hängen. In einer Studie im International Journal of Dermatology trug Haar, das mit hartem Wasser gewaschen wurde, rund dreimal so viel Calcium und viermal so viel Magnesium – und seine Oberfläche war unter dem Mikroskop aufgeraut. Eine weitere Studie zeigte: Hartes Wasser macht Haare messbar brüchiger.

Deshalb ist nicht jedes Haar in deinem Abfluss wirklich ausgefallen. Viele sind einfach abgebrochen.

Eine ganz normale Haarwäsche – Schritt für Schritt

Eine ganz normale Haarwäsche – Schritt für Schritt

7:10 Uhr Wasser an. Shampoo drauf. Es schäumt kaum – also nimmst du mehr.
7:14 Uhr Kur rein, drei Minuten einwirken, wie auf der Flasche steht.
7:17 Uhr Du spülst alles aus – mit demselben Wasser.
7:20 Uhr Handtuch um den Kopf. Ein Blick in den Abfluss. Zählen willst du lieber nicht.
7:35 Uhr Föhn. Oben Frizz, unten brüchige Spitzen, kein Glanz.
13:00 Uhr Die Kopfhaut juckt. Die Haut unterm Pulli spannt.

Was du schon probiert hast

Was du schon probiert hast

Das Shampoo für 20 €. Die Repair-Kur. Haaröl. Einmal die Woche ein Tiefenreinigungs-Shampoo. Essigspülung. Seltener waschen. Spitzen schneiden – mal wieder.

Manches hat für ein, zwei Tage geholfen. Nichts davon hat gehalten. Und das hat einen Grund: Jede dieser Lösungen setzt an deinem Haar an. Keine ändert das Wasser, mit dem du es ausspülst.

Dieselbe Routine mit Klarwell – Woche für Woche

Tag 1: Zwei Minuten, kein Installateur

Tag 1: Zwei Minuten, kein Installateur

Klarwell ist ein Duschkopf mit Filter. Du schraubst deinen alten ab – schau dir mal die weißen Kalkränder an den Düsen an –, umwickelst das Gewinde mit dem beiliegenden Dichtband und schraubst Klarwell an. Der Filter ist schon drin. Zwei Minuten, höchstens.

Die erste Dusche: Irgendwas ist anders

Die erste Dusche: Irgendwas ist anders

Der Strahl ist kräftiger – die Mikro-Düsen von Klarwell erzeugen einen vollen Regenstrahl. Und das Wasser fühlt sich weicher an auf der Haut.

Im Duschkopf sitzt ein mehrstufiger Filter aus KDF-55 und Calciumsulfit. Er reduziert Chlor und Chloramin, bindet Schwermetalle wie Kupfer und hilft, Kalk zu reduzieren – bevor das Wasser dein Haar berührt.

Woche 1 bis 3: Die Bürste gleitet durch

Woche 1 bis 3: Die Bürste gleitet durch

Das Shampoo schäumt – du brauchst weniger davon. Nach ein paar Wäschen gleitet die Bürste durch, statt hängen zu bleiben. Weniger Frizz. Die Spitzen fühlen sich weicher an. Die Kopfhaut ist ruhig.

Und der Abfluss? Du schaust seltener hin. Weil es weniger zu sehen gibt.

Ein paar Wochen später: die Überraschung

Ein paar Wochen später: die Überraschung

Du sitzt beim Friseur. Deine Friseurin fährt dir durchs Haar, stutzt und fragt: „Was machst du anders?“

Gleiches Shampoo. Gleiche Kur. Gleiche Routine. Du hast nur das Wasser geändert.

Nach 60 Tagen: der Filterwechsel

Nach 60 Tagen: der Filterwechsel

Zeit für eine neue Kartusche. Du schraubst die Frontplatte ab, nimmst den alten Filter heraus – und schaust ihn eine Weile an. Er ist verfärbt.

Das wäre sonst in deinem Haar gelandet.

⚠️ DER EHRLICHE KRITIKPUNKT

Klarwell ist oft schnell ausverkauft. Ist eine Charge weg, dauert es leider eine Weile, bis er wieder auf Lager ist.

Was Klarwell kann – auf einen Blick

  • Filtert bis zu 98 % des Chlors und Chloramins
  • Bindet Schwermetalle wie Kupfer
  • Hilft, Kalk zu reduzieren
  • Weicheres, glänzenderes Haar – weniger Frizz und Haarbruch
  • Regenstrahl mit bis zu 200 % mehr Druck
  • In 2 Minuten montiert, Filterwechsel alle 60 Tage
  • 90 Tage Geld-zurück-Garantie

Unser Tipp: Mach heute ein Foto von deinen Haaren – und in 30 Tagen noch eins. Den Unterschied willst du sehen.

Was Klarwell kann – auf einen Blick
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Morgen früh wäschst du wieder deine Haare. Gleiches Shampoo, gleiche Routine. Das Einzige, was du ändern kannst, ist das Wasser.

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Quellen

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